„Viele glauben, dass wir Förster sind, nur weil wir grün gekleidet sind. Wir sind aber Privatangestellte, die im öffentlichen Interesse arbeiten. Daran sollte sich etwas ändern.“<BR /><BR /> Etwa 2 Drittel der rund 70 hauptberuflichen Jagdaufseher sind derzeit beim Jagdverband angestellt, der Rest bei den Jagdrevieren. Tratter, der als Jagdaufseher im Revier St. Leonhard in Passeier arbeitet, baut im Vorstand auf seine Berufskollegen Andreas Gasslitter (Jagdaufseher in Kastelruth), Hubertus Tschaffert (Corvara und Wengen), Schriftführer Moritz Piffrader (Tiers und Völs) und Kassier Johannes Telfser (Schnals).<BR /><BR />„Stellvertreter habe ich keinen, denn wir sprechen alles im Vorstand ab und stehen ständig in Kontakt“, betont Tratter. Rechnungsprüfer sind Daniel Scarperi (Andrian, Eppan, Nals und Terlan), Andreas Barbieri (Sarntal) und Thomas Robatscher (Kaltern). Zum Sicherheitssprecher wurde Tschaffert bestellt. <BR /><BR />Die Führungsriege der Südtiroler Jagdaufseher-Vereinigung will laut Präsident Ulrich Tratter in der neu angebrochenen Amtsperiode die Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Jagd und Fischerei und dem Landesjagdverband intensivieren. <BR /><BR />„Unser Augenmerk liegt immer auf dem Wohl des Wildes, für das wir täglich aufstehen und zur Arbeit gehen“, betont der neu bestellte Vereinschef. „Wild sind auch Wolf und Bär, mit denen wir Jagdaufseher immer wieder zu tun haben. Dabei unterstützen wir das Amt für Jagd und Fischerei beim Monitoring, was ebenfalls zur Öffentlichkeitsarbeit gehört, und liefern Daten bei Wildrissen.“