Gegen 5.30 Uhr ging bei der Landesnotrufzentrale ein Telefonat ein. Ein Anrainer der Firmen hatte kurz vorher einen lauten Krach vernommen und den Notruf abgesetzt.Was die Einsatzkräfte vor Ort zu sehen bekamen, glich einem Schlachtfeld.Staatsstraße vorerst gesperrtRießige Steinmassen, nach Angaben der Einsatzkräfte mehrere Tausend Kubikmeter, begruben einen Teil der Firma Picelli unter sich. Die Stützpfeiler des Gebäudes wurden eingerissen.Als Folge des Steinschlages wurde die Staatsstraße südlich von Sinich bis auf Widerruf gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Schnellstraße MeBo.Glück, dass niemand zu Schaden kamErst vor kurzem hatte man begonnen Felssicherungsarbeiten oberhalb des betroffenen Gebietes durchzuführen.Für die nächsten Tage wäre eine Sprengung des unteren Hanges geplant gewesen. Noch am Freitag arbeiteten die Felssicherer im Hang.Am Wochenende war niemand vor Ort. Dass demnach bei dem Unglück niemand zu Schaden kam, grenzt an ein Wunder.Im Einsatz standen die Feuerwehr von Freiberg, ein Gemeindetechniker, ein Geologe und die Straßenpolizei.Außerdem halfen zwei Freiwillige der Feuerwehr von Meran, die mit einem Suchscheinwerfer das gesamte Gelände ausleuchteten.stol