Freitag, 22. April 2022

Unfall am Flugplatz: ENAC ermittelt – Arm nicht gerettet

Jener 29-Jährige aus St. Jakob/Leifers, der am Dienstag am Bozner Flugplatz in einen laufenden Propeller geraten war und dem dabei ein Arm abgetrennt wurde, liegt weiter in der Uniklinik Innsbruck. Seinen Arm konnten die Ärzte trotz sofortiger Notoperation nicht mehr retten. Er befindet sich derzeit nach wie vor im künstlichen Koma.

An der Unfallstelle wurden Spuren gesichert. - Foto: © DLife/Fiorentino

Indes haben seitens der Flugaufsichtsbehörde ENAC die Erhebungen zum schweren Unfall begonnen. Die gesamtstaatliche Agentur für die Flugsicherheit hat mit Barbara Marchi nun eine eigene Expertin mit den Ermittlungen beauftragt. Zum derzeitigen Stand deutet alles auf einen Unfall hin. Einen Hinweis auf eine Mitschuld anderer Beteiligter außer dem Unfallopfer gibt es derzeit nicht.

Nur wenn der Verdacht bestünde, dass Dritte mitverantwortlich wären, würde auch die Staatsanwaltschaft aktiv werden und eigene Ermittlungen in die Wege leiten. Derzeit ist bei der Staatsanwaltschaft noch kein Ermittlungsakt in diesem Fall eröffnet worden.

em

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