Außerdem lesen Sie, welches Ultimatum Rom dem ungeimpften Lehrpersonal stellt. <BR /><BR />Nur 61,85 Prozent der Lehrer in Südtirol sind gegen das Coronavirus geimpft. Einzig in Sizilien sind es noch weniger mit 56,76 Prozent. Das geht aus den neuesten Daten hervor, die der Sonderkommissar für den Notstand in seinem Wochenreport veröffentlicht<BR /><BR />Dass unter den Lehrern nur 6 von 10 geimpft sind, hatte der Sonderkommissar für den Notstand, General Francesco Paolo Figliuolo, bereits Anfang Juli kritisiert und Südtirol dafür gerügt. Dort suchte man nach Erklärungen: Es seien sicherlich mehr als nur 61,85 Prozent geimpft, hieß es. Das Bildungspersonal wurde im Frühling auf Sonderschiene mit AstraZeneca geimpft. Aufgrund der Skepsis gegenüber dem Impfstoff hätten aber viele auf Pfizer gewartet und sich später in ihrer Altersklasse impfen lassen. Diese würden aber in der Statistik des Sonderkommissars nicht als Lehrer aufscheinen, hieß es.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="664244_image" /></div> <BR /><BR />Allerdings können weder der Sanitätsbetrieb noch der Arbeitgeber Land belegen, dass bereits mehr Lehrer geimpft sind als die ausgewiesenen 61,85 Prozent.<BR /><BR />Und so zeigen sich – bis auf Sizilien – die Lehrer im gesamten Staatsgebiet deutlich impffreudiger, wie ein Blick auf die Zahlen beweist: Jeder Lehrer scheint in Kampanien als geimpft auf, kaum weniger sind es in Molise, den Abruzzen und den Marken. <BR /><BR />Während es Südtirols Politiker aber weiterhin bei Impfaufrufen und der Ankündigung von Impfbussen vor den Schulen ab Mitte August belassen, stellt Rom den Lehrern gewissermaßen ein Ultimatum: Sind bis zum 20. August – in einem Monat – nicht alle Lehrer geimpft, könnte eine Impfpflicht eingeführt werden, so wie beim Gesundheitspersonal.