Es sei zu befürchten, dass sie den Unfall am Freitag nicht überlebt hätten, teilte am Samstag die Küstenwache mit. Elf Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Sprecher Ed Cubansky.Der Schaden für die Umwelt halte sich in Grenzen, es seien nur sehr geringe Mengen Öl ausgeflossen. Die Plattform – gut 40 Kilometer vor der Küste des Bundesstaates Louisiana – sei zum Zeitpunkt der Explosion nicht in Betrieb gewesen.Vor der Explosion am Freitagmorgen (Ortszeit) hatten sich nach einem Bericht der Zeitung „The Times Picayune“ Arbeiter mit einem Schneidbrenner an einer Leitung zu schaffen gemacht. Wenige Stunden später sei der Brand gelöscht worden. Es flossen etwa 100 Liter Öl ins Meer, wie der Sender CNN meldete.2010 war es vor der Küste Louisianas nach einer Explosion auf der Plattform „Deepwater Horizon“ zur schwersten Ölpest in der US- Geschichte gekommen. Über Monate lief Öl aus, weite Küstenstreifen wurden verschmutzt. Erst am Donnerstag hatten sich die Ölgesellschaft BP und die US-Regierung auf eine Rekordstrafe von 4,5 Milliarden Dollar geeinigt.apa/dpa