„Wir alle stehen unter Schock, wir haben immer noch nicht ganz realisiert, was geschehen ist“, erzählt Weissteiner laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.Hubert Weissteiner befand sich arbeitsbedingt in der norditalienischen Stadt Genua, 4 Südtiroler Mitarbeiter und 3 Mitarbeiter aus Genua führten in der Nacht von Montag auf Dienstag unter dem „Ponte Morandi“ Arbeiten an den Schienen durch. Nur wenige Stunden später kam es dann zum Einsturz der Brücke.Wie Weissteiner erklärt, sei seine Firma Weico, die unter anderem auch auf Sanierungen von Straßen- und Eisenbahnbrücken spezialisiert ist, seit 3 Jahren Nacht für Nacht unter der Brücke damit beschäftigt, ein Gleissystem zu installieren. „Wir arbeiteten immer nachts, weil untertags einfach zu viel Verkehr herrscht,“ so der Unternehmer.Die Männer hatten großes Glück, die Brücke brach, wie berichtet, kurz vor Mittag in sich zusammen. Da befand sich das Team von Weico bereits nicht mehr in der Gefahrenzone.„Man kann von großem Glück sprechen, es bleibt aber ein sehr bitterer Nachgeschmack“, so Weissteiner abschließend.Ein ausführliches Interview lesen Sie in der heutigen Ausgabe der „Dolomiten“. Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten". stol