Der Plan sieht in der Lehre einen Ausbau der Studienangebote in allen Fakultäten vor, wie im Bologna-Prozess (Bachelor, Master, Doktorat) vorgesehen.„Dies soll dazu führen, dass bis 2013 ca. 4500 Studierende in Bozen, Brixen und Bruneck studieren“, sagte Unipräsident Hanns Egger. Bezüglich einer juristischen bzw. medizinischen Fakultät ist im Plan verankert, dass es für eine Aktivierung eine Machbarkeitsstudie, inklusive Bedarfserhebung braucht.Ebenso sollen Synergien mit Konservatorium, Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe „Claudiana“ und Theologischer Hochschule genutzt werden. In der Forschung will sich die Universität auf Kernbereiche konzentrieren und die Drittmittelakquirierung forcieren. Verstärkt sollen auch Möglichkeit des Lebenslangen Lernens angeboten werden. Ein besonderes Anliegen ist die koordinierte Zusammenarbeit mit den Nachbarunis von Innsbruck und Trient sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen der Region zwecks Verwirklichung eines Euregio-Forschungsraumes. In Sachen Forschung will man international vernetzt bleiben und eng mit dem Umfeld zusammenarbeiten.Weiters sieht der Plan einen Ausbau des fest angestellten Lehrkörpers vor, wobei mindestens 50 Prozent der Professoren und Forscher aus dem Ausland direkt berufen werden sollen. Generaldirektorin Johanna Vaja erinnerte daran, dass bei der Aufnahme von Planstellenpersonal stets die Vorgabe der vom Ministerium vorgesehenen „requisiti necessari“ einzuhalten sei und Erfordernisse in der Lehre auch durch Dozenten anderer Universitäten abgedeckt werden könnten.