Im August forderte Südafrika „angemessene, planbare und zugängliche Finanzmittel“ zur rascheren Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens (KMGBF). „Das Problem ist eine riesige Geldlücke und der Zugang zu Finanzierung“, bemerkte dazu Greenpeace - und dieses wird in der Schlusswoche Thema werden.<BR /><BR />Die den deutschen Grünen zugehörige „Heinrich Böll Stiftung“ stellte in einem Beitrag vergangener Woche fest, dass Finanzierungsverpflichtungen bisher nicht erfüllt und die bisher geleisteten Zahlungen weit hinter den Zielen des KMGBF zurückgeblieben seien. Auf der COP17 werde sich der politische Kampf jedoch stattdessen auf eine „Erweiterung der Geberbasis“ konzentrieren.<BR /><BR />„Vorschläge der Industrieländer, die staatlichen Finanzierungsbeiträge automatisch an das Staatseinkommen zu koppeln, können als ein Versuch gewertet werden, die gemeinsame, aber differenzierte Verantwortung und Artikel 20 zu unterminieren, um die Verpflichtung zur Bereitstellung von Geldern zu umgehen“, hieß es. Ähnliches stellte die AFP zu Beginn der COP17 fest: Vor allem die EU dürfte versuchen, China und andere große Schwellenländer verstärkt an der Finanzierung zu beteiligen, schrieb die französische Nachrichtenagentur.