Ins Laufen gebracht hatte den breit angelegten Einsatz der Meraner Carabinieri der Besitzer des Gebäudes. Er hatte ein verdächtiges Kommen und Gehen nahe des Ex-Hotels „Siegler im Thurm“ beobachtet und informierte umgehend die Ordnungshüter.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="986326_image" /></div> <BR /><BR />Als eine erste Carabinieri-Streife beim Ex-Hotel „Siegler am Thurm“ eingetroffen war, stellte sie fest, dass eine Sicherheitstür aus Metall aufgebrochen worden war, durch die sich die ungebetenen Gäste Zugang zum leerstehenden Gebäude verschafft hatten. Zudem wurde den Meraner Sicherheitsbehörden klar, dass sich bereits mehrere Leute im Ex-Hotel aufhielten. Nachdem die Meraner Carabinieri bei der Stadtpolizei und der Finanzwache um Verstärkung angefragt hatten, wurde das weitläufige Gebäude von den Sicherheitsbehörden vom Keller bis ins Dachgeschoss durchsucht. Dabei wurden 13 Ausländer aufgegriffen, die sich in den ehemaligen Gästezimmern eingenistet hatten. <BR /><BR />Aber damit nicht genug: Sie hatten auch den Strom angezapft. In der Folge wurden alle 13 Ausländer – fast alle aus Afrika, ohne Dokumente und damit nicht regulär auf italienischem Staatsgebiet – von den Sicherheitsbehörden identifiziert und wegen illegaler Hausbesetzung und Energie-Diebstahls auf freiem Fuß angezeigt.<BR /><BR />„Allein diese Identifizierung nimmt Stunden in Anspruch. Wenigstens ist das ein kleiner Schritt, wenn wir sie später wieder irgendwo in Meran aufgreifen“, sagt ein Exponent der Sicherheitsbehörden. Einige seien nach dem 8. Jänner bereits wieder negativ aufgefallen, weil sie im Stadtzentrum für Probleme gesorgt hätten.