Montag, 31. Dezember 2018

Unverzichtbarer Dienst seit 15 Jahren

Beim Weißen Kreuz und bei der Freiwilligen Feuerwehr heißen sie First Responder, bei der Bergrettung im AVS sind es die Helfer vor Ort: Seit 15 Jahren bietet die Bergrettung diesen nicht mehr wegzudenkenden Ersthelferdienst an. Das berichten die "Dolomiten" am Montag.

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Foto: © D

„Unsere Helfer vor Ort gibt es in entlegenen Gebieten, wo wir auch eine Rettungsstelle haben“, betont Ernst Winkler, der Landesleiter der Bergrettung im AVS. „In Antholz, Rabenstein, Tiers und Pfelders gibt es diesen wichtigen Dienst, weil das für das Gebiet zuständige Weiße Kreuz eine längere Anfahrtszeit hat.“

Helfer vor Ort seien ein wichtiges Glied in der Rettungskette - zur Beseitigung lebensbedrohlicher Situationen oder zum Überbrücken der Zeit bis zum Eintreffen des Notarzt- und Rettungsdienstes.

Die derzeit mehr als 110 Helfer vor Ort der Bergrettung im AVS sind speziell ausgebildet und werden von der Landesnotrufzentrale immer bei einem Kodex Rot  zu einem Notfall geschickt. Parallel dazu werden der Rettungsdienst und bei Bedarf auch ein Notarzt alarmiert. 

„Die Helfer vor Ort ersetzen keinesfalls den Notarzt oder die Helfer anderer Organisationen“, betont Winkler.

Von 2003 bis zum Stichtag 28. Dezember verzeichneten die Helfer vor Ort der Bergrettung im AVS mehr als 1450 Einsätze.

D/fm

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol