Die Aufräumarbeiten könnten nach Einschätzung der Behörden noch mehrere Tage andauern – in ländlichen Gebieten sei zudem weiterhin mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Versicherungsunternehmen rechneten nach ersten Schätzungen mit Schäden in Millionenhöhe. Meteorologen in Litauen und Lettland sprachen von einem der schlimmsten Unwetter der jüngsten Zeit. In beiden Ländern hatten die Behörden zuvor bereits Warnungen herausgegeben.<BR /><BR />Bei den Stürmen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Metern pro Sekunde waren am Samstag zwei Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Zudem kam es zu heftigen Regenfällen. Mancherorts wurde nach Angaben der Wetterdienste innerhalb eines halben Tages die durchschnittliche monatliche Niederschlagsmenge für August verzeichnet.