Sonntag, 22. Januar 2017

Unwetter im Süden der USA: Mindestens 18 Tote

Bei schweren Stürmen im Süden der USA sind am Wochenende mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Im südöstlichen Bundesstaat Georgia wütete in der Nacht zum Sonntag ein schwerer Sturm und riss mindestens 14 Menschen in den Tod, wie die Behörden mitteilten. Im Bundesstaat Mississippi starben Samstag früh 4 Menschen beim Durchzug eines Tornados.

Im Süden von Mississippi richtete ein Tornado großen Schaden an. - Foto: Twitter/WeatherNation
Im Süden von Mississippi richtete ein Tornado großen Schaden an. - Foto: Twitter/WeatherNation

Der Wetterdienst meldete den ersten Tornado gegen 4.00 Uhr Ortszeit. Aber für viele Bewohner kam die Warnung zu spät. Am stärksten von dem Unwetter betroffen war eine ländliche Gegend im südlichen Teil von Georgia. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde kamen mindestens 14 Menschen ums Leben.

Acht der Opfer wurden im Bezirk Cook beklagt, darunter sieben in einem Wohnwagenpark, wie die Zeitung „Atlanta Journal-Constitution“ unter Berufung auf einen Behördenvertreter berichtete. Vier weitere Menschen kamen in anderen Teilen von Georgia ums Leben. Die Behörden bestätigten die Zahl von drei Verletzten.

Tornado reißt vier Menschen in den Tod

Im Süden von Mississippi wurden vier Menschen durch einen Tornado in den Tod gerissen, wie die örtliche Katastrophenschutzbehörde mitteilte. 20 weitere Menschen seien verletzt worden. Dutzende Wohnhäuser, Kirchen und andere Gebäude wurden zerstört.

Die Wetterbehörde NOAA meldete schwere Sturmschäden in Georgia, darunter umgeknickte Bäume und heruntergerissene Stromleitungen. In einigen Bezirken fiel der Strom aus.

Die Behörden rechneten mit weiteren schweren Stürmen. Der nationale Wetterdienst (NWS) warnte zudem, dass der Norden und das Zentrum von Georgia am Sonntagabend von einem heftigen Tornado getroffen werden könnte. Auch weiterer Starkregen sei zu befürchten.

apa/afp/dpa

stol