Die ganze Nacht über waren Einsatzkräfte unterwegs, um umgestürzte Bäume und Äste zu beseitigen und die Stromversorgung wiederherzustellen. In Pisa rückte die Feuerwehr wegen loser Fassadenteile und Dachziegel aus. In der toskanischen Badeortschaft Viareggio fiel ein Baum auf geparkte Autos, verletzt wurde niemand. Insgesamt registrierte der Zivilschutz bisher rund 18.000 Blitze in der Region.<h3> Windböen von mehr als 110 Stundenkilometern</h3>Erwartet wurden am Freitag weitere Gewitter, kräftige Regenschauer und Windböen von mehr als 110 Stundenkilometern. Anschließend sollte sich die Gewitterfront weiter ins Landesinnere verlagern. Flüsse traten bisher keine über die Ufer.<BR /><BR />Auch in anderen Teilen Norditaliens sorgten die Unwetter für Schäden. In der Provinz Alessandria im Piemont gingen rund 30 Meldungen wegen umgestürzter Bäume, gefährdeter Masten und beschädigter Dächer ein. In Chivasso bei Turin wurden Dächer beschädigt und Bäume umgerissen. Auf mehrere geparkte Autos stürzte ein Mauerteil. Nach bisherigen Angaben gab es keine Verletzten.<BR /><BR />Seit Donnerstag toben schwere Unwetter in Norditalien. Die Schlechtwetter-Front zieht allmählich in Richtung Süden und beendet somit eine Hitzewelle, die seit mehreren Tagen andauerte.