Montag, 25. November 2019

Unwetter in Italien: Frau tot geborgen

Nach schweren Unwettern in Italien ist nach einer mehrstündigen Suche die Leiche einer 52-jährigen Italienerin geborgen worden, die in der Provinz Alessandria im norditalienischen Piemont am Sonntag vom Wasser eines Flusses weggerissen worden war.

In Teilen Liguriens und Piemonts galt am Sonntag die höchste Alarmstufe Rot.
In Teilen Liguriens und Piemonts galt am Sonntag die höchste Alarmstufe Rot. - Foto: © ANSA / Elena Girani

In Ligurien und Piemont wächst die Sorge wegen des schlechten Zustands der Straßen.

Nachdem am Samstag ein Erdrutsch ein Viadukt der Autobahn A6 zwischen Turin und Savona in Ligurien teilweise zum Einsturz gebracht hatte, wird die Sicherheit mehrerer Autobahnstrecken geprüft. So wurden einige Teile der Autobahnen Turin-Savona und Turin-Piacenza geschlossen, teilte die Region Piemont mit. Auch auf der A5 zwischen Turin und Aosta kam es zu Unterbrechungen, was vor allem den Schwerverkehr belastete.




Meteorologen berichteten, dass im November in Ligurien und Piemont Niederschläge wie durchschnittlich in einem ganzen Jahr gemeldet wurden. Im Piemont wurden vorsichtshalber 520 Personen in Sicherheit gebracht. Der Fluss Ticino drohte nahe der lombardischen Stadt Pavia über die Ufer zu treten. Der stark gestiegene Pegel des Flusses Po wird beobachtet.

In Venedig herrschte wieder Hochwasser, Teile der Stadt waren überschwemmt. Am Sonntagabend wurde die Saisoneröffnung im Opernhaus „La Fenice“ mit Giuseppe Verdis Don Carlo gefeiert. Das Theater hatte bei Hochwasser vergangene Woche schwere Schäden verzeichnet, diese wurden jedoch rechtzeitig für die Premiere behoben.

apa