Die Frau war mit ihrem Ehemann in der Region Piemont in einem Wohnwagen unterwegs. Auf einem Campingplatz in der Nähe der Gemeinde Spigno Monferrato wurden die beiden von der Flutwelle eines Flusses überrascht. Infolge des schweren Regens setzte sich der Wagen plötzlich in Bewegung. Das Paar versuchte, zu Fuß zu fliehen. Der Mann konnte sich nach Angaben der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Die Frau hingegen soll ausgerutscht und mitgerissen worden sein.<h3> Regionalrat spricht Familie Beileid aus</h3>Die Suche nach der Vermissten dauerte mehr als 48 Stunden ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/unwetter-in-italien-deutsche-urlauberin-weiter-vermisst" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet</a>). Die Behörden hatten die Hoffnung, sie in der überschwemmten Landschaft um den Fluss Valla doch noch lebend zu finden, praktisch bereits aufgegeben. Der zuständige Regionalrat Federico Riboldi sprach der Familie sein Beileid aus. Er sagte: „Sie war auf der Suche nach Ruhe und fand stattdessen auf tragische Weise den Tod.“ Zur Herkunft des Paares machte die Feuerwehr keine näheren Angaben.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/heftige-unwetter-in-italien-zahlreiche-erdrutsche-und-ueberschwemmungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, bleibt Italien weiterhin fest im Griff eines Tiefdruckgebiets, das von Mailand bis Sizilien für extreme Wetterlagen mit sintflutartigen Regenfällen und schweren Unwettern sorgt. Die Gewitter verlagerten sich am Mittwoch zunehmend von Norditalien in den Süden.