Montag, 03. August 2020

Unwetter in Südkorea forderten ein Dutzend Todesopfer

Die Unwetter in Südkorea haben mindestens ein Dutzend Todesopfer gefordert. Die Zahl der tödlich verunglückten Menschen von Samstag bis Montagabend (Ortszeit) sei auf 12 gestiegen, berichteten südkoreanische Sender und die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die Katastrophenschutzbehörde. Zudem würden 13 Personen vermisst.

Besonders der Großraum Seoul ist von den Überschwemmungen betroffen.
Besonders der Großraum Seoul ist von den Überschwemmungen betroffen. - Foto: © APA (AFP) / ED JONES
Am Vortag waren bis zum späten Abend nach Überschwemmungen und Erdrutschen infolge starker Regenfälle 6 Menschen tot geborgen und 8 weitere als vermisst gemeldet worden. Am stärksten von den Monsunregen betroffen waren erneut der Großraum Seoul und die Zentralregion des Landes.

In der südlich von Seoul gelegenen Stadt Pyeongtaek wurde laut Yonhap ein Behelfsbau einer Fabrik für Halbleiterteile von herabstürzenden Erdmassen zerstört. 3 Menschen seien dabei umgekommen.

In der Provinz Gyeonggi sei eine dreiköpfige Familie tot geborgen worden, nachdem ihr Haus unter einer Schlammlawine begraben worden sei. Die Behörden erwarten in den nächsten Tagen weitere starke Regenfälle. In Südkorea herrscht noch die sommerliche Regenzeit.

apa

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