<BR /><BR />Neben Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, Regierungskommissär Präfekt Vito Cusumano, den Landeskommandanten von Finanzpolizei und Carabinieri waren im Auditorium des Landtags bei der Veranstaltung zur Verkehrssicherheit, die von Vizequästorin Katia Grenga, Leiterin der Südtiroler Sektion der Straßenpolizei, organisiert wurde, auch die Eltern von Davide Simoni anwesend. <h3> 2017 mit nur 17 Jahren bei Verkehrsunfall gestorben </h3> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/pfatten-17-jaehriger-stirbt-bei-motorradunfall" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Davide Simoni war ein 17-jähriger Südtiroler, der im Jahr 2017 auf seinem Scooter von einem Auto erfasst und getötet wurde. </a>Die Anwesenheit seiner Eltern bei der Veranstaltung sollte nochmals betonen, dass hinter der Zahl von 3039 Unfalltoten im Straßenverkehr allein im Jahr 2023 großes Leid wegen des Verlusts von Menschen steckt. Menschen mit Namen, Gesichtern, Geschichten – und Familien, die lange Zeit, manchmal ein ganzes Leben lang, in Trauer leben. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1101345_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Die aktuellen Trends zeigen auf: Bis 2030 könnten Verkehrsunfälle weltweit die häufigste Todesursache bei Menschen zwischen 15 und 29 Jahren werden. <BR /><BR />Um dies zu verhindern, sei es unabdingbar, die Verkehrsteilnehmer dafür zu sensibilisieren, die Regeln einzuhalten, unterstrich auch der neue Leiter der Straßenpolizei für Südtirol und den Provinzen Trient und Belluno. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1101348_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Denn 99 Prozent der Unfallursachen seien auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Nur in 0,4 Prozent der Fälle sei der Zustand der Straße, in 0,6 Prozent der Fälle ein technischer Defekt am Fahrzeug ursächlich für Verkehrsunfälle. <BR /><BR />Da menschliches Versagen und damit die Missachtung von Regeln laut Statistik die häufigste Unfallursache ist, spielt die Sensibilisierungsarbeit eine entscheidende Rolle – auch, um das hochgesteckte Ziel von 0 Verkehrstoten bis 2050 zu erreichen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1101351_image" /></div> <BR /><BR /><BR />So waren neben den Eltern des 2017 verstorbenen Davide Simoni auch Vertreter des ehrenamtlichen Vereins anwesend, der in Gedenken an den 17-Jährigen gegründet wurde: Der Verein organisiert laufend Initiativen zur Sensibilisierung im Bereich Sicherheit im Verkehr. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1101354_image" /></div> <BR /><BR />Apropos Initiativen: Vertreter von UNICEF nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil und nutzten die Gelegenheit, um die „Pigotta“-Puppen in der Einsatzuniform der Straßenpolizei zu präsentieren. Diese heben nicht nur die Bedeutung der Arbeit der Polizei für die Sicherheit im Straßenverkehr hervor, sondern lenken auch die Aufmerksamkeit auf UNICEF-Hilfsprojekte.