Dienstag, 14. Juni 2016

US-Moderatoren werben für Waffenkontrolle und Toleranz

US-Late-Night-Talker haben in ihren Shows am Montagabend (Ortszeit) mit eindringlichen Worten an den Massenmord in einem Schwulenclub in Orlando erinnert.

Conan O'Brian und Jimmy Fallon sprechen sich gegen Waffen und für Toleranz aus. - Foto: Screenshot
Conan O'Brian und Jimmy Fallon sprechen sich gegen Waffen und für Toleranz aus. - Foto: Screenshot

„Manchmal sind Ereignisse so entsetzlich und düster, dass es nicht wirklich möglich ist, hier rauszukommen und Witze zu erzählen“, sagte Moderator Conan O'Brian (53) zu Beginn seiner Sendung.

„Ich habe mir in den Jahren wirklich Mühe gegeben, Sie nicht mit dem zu langweilen, was ich denke. Aber ich bin zweifacher Vater und habe einen Fetzen Verstand. Und ich kann einfach nicht verstehen, warum jeder in diesem Land ein halbautomatisches Sturmgewehr kaufen kann. Das macht keinen Sinn.“

Die Waffe, die der Täter in Orlando für den Mord an 49 Menschen genutzt hatte, sei für den Krieg gedacht und habe nichts im alltäglichen Leben zu suchen.

Auch Late-Night-Kollege Jimmy Fallon (41) stimmten die Ereignisse vom Sonntag nachdenklich. „Als junger Vater frage ich mich: Wie soll ich meinen Kindern erklären, was da passiert ist? Was können wir daraus lernen? Was sage ich meinen Kindern, wenn sie schwul sind?“

Die Tat könne als Lektion in Sachen Toleranz dienen. „Liebt euch weiter, respektiert euch weiter und tanzt weiter“, sagte Fallon in seiner „Tonight Show“.

dpa

stol