Wie die BILD Zeitung berichtet führten Jon und Carie Hallford unter dem vertrauenswürdigen Namen „Return to Nature Funeral Home“ seit 2019 ihre Geschäfte. Doch anstatt die verstorbenen Angehörigen wie vereinbart zu kremieren, lagerten sie die Leichen bei Raumtemperatur. Insgesamt wurden 190 Leichen auf diese Weise aufbewahrt.<BR /><BR />Mit dem Geld ihrer Kunden und veruntreuten Corona-Hilfen in Höhe von rund 900.000 US-Dollar finanzierte sich das Bestatter Paar ein luxuriöses Leben mit teuren Autos, Reisen und kostspieligen Schönheitsbehandlungen.<h3> Betrug mit makabren Details</h3>Den trauernden Familien händigten sie dennoch Urnen aus – allerdings enthielten diese keinen Asche, sondern Trockenbeton. Dieser dreiste Betrug flog im vergangenen Jahr auf, als Nachbarn einen unerträglichen Gestank aus einem von den Hallfords angemieteten Haus in Penrose, südwestlich von Colorado Springs, meldeten.<BR /><BR />Bei der Durchsuchung des Gebäudes bot sich den Ermittlern ein grauenvolles Bild: Die Leichen lagen teils auf dem Boden, waren auf Bahren oder in Regalen abgelegt oder einfach übereinander gestapelt. Dieser schockierende Fund löste bei den betroffenen Familien Entsetzen und Wut aus.<h3> Geständnis vor Gericht</h3>Vor Gericht gaben Jon und Carie Hallford ihre Schuld in Bezug auf die Leichenschändung zu. Zudem sollen sie in 2 Fällen falsche Leichen beerdigt haben. Im Rahmen eines Abkommens verzichtete die Staatsanwaltschaft darauf, weitere Vorwürfe wie Diebstahl, Urkundenfälschung und Geldwäsche zu verfolgen, nachdem sich das Paar bereit erklärte, eine Entschädigung zu zahlen.<BR /><BR />Für Jon Hallford fordert die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 20 Jahren, während seine Frau mit 15 bis 20 Jahren rechnen muss. Die Urteilsverkündung ist für den 18. April 2025 angesetzt.