„Dieser Fall ist unglaublich verstörend“, sagte ihre Anwältin Mari Newman laut US-Medienberichten vom Donnerstag (Ortszeit). Am 31. Juli hätten bei ihrer Klientin die Wehen eingesetzt. Obwohl die Frau einen Wärter und eine Krankenschwester über ihren Zustand informiert habe, sei der Schwangeren über mehr als 5 Stunden niemand zur Hilfe gekommen. Auch sei sie nicht ins Krankenhaus gebracht worden.Richtlinien inzwischen geändert„Der Gedanke, dass man so mit einem menschlichen Wesen umgehen könnte, ist wirklich unfassbar“, sagte ihre Anwältin weiter. Auf einem Überwachungsvideo aus der Zelle, das von US-Medien verbreitet wurde, ist zu sehen, wie die Gefangene schließlich unter Schmerzen allein ihren Sohn auf die Welt bringt.Die Polizei in Denver County teilte demnach mit, man habe die Richtlinien inzwischen geändert. Schwangere Häftlinge, bei denen die Wehen einsetzten, würden künftig gleich in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der andauernden Rechtsstreitigkeiten, könne man nicht mehr zu dem Fall sagen.apa/dpa