Samstag, 13. Juli 2019

USA: Sturm „Barry“ schwächt sich wieder ab

Der Sturm „Barry“ hat am Samstag (Ortszeit) im Bundesstaat Louisiana die Südküste der USA erreicht. Das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami teilte mit, „Barry“ sei nahe der Stadt Intracoastal City westlich von New Orleans auf die Küste getroffen.

"Barry" habe sich zu einem Tropensturm abgeschwächt. - Foto: APA
"Barry" habe sich zu einem Tropensturm abgeschwächt. - Foto: APA

Bei seiner Ankunft an Land habe sich „Barry“ mit Windgeschwindigkeiten von 115 Kilometern pro Stunde wieder zu einem Tropensturm abgeschwächt.

Auf dem Weg an die US-Küste hatte „Barry“ zuvor kurzzeitig die Stärke eines Hurrikans der untersten Kategorie eins angenommen. Der Sturm hat auf seinem Weg über das Meer große Wassermassen angesammelt.

Große Sturmfluten erwartet

Meteorologen erwarten in den kommenden Tagen große Regenmengen und Sturmfluten in der Region. Experten betonten, nicht die Windstärke, sondern die Wassermassen, die der Sturm an Land trage, seien das Gefährliche an „Barry“.

Die Südstaatenmetropole New Orleans war 2005 vom Hurrikan „Katrina“ schwer zerstört worden und hatte Hunderte Tote zu beklagen. Nach andauerndem Regen war es in Teilen von New Orleans bereits in den vergangenen Tagen zu Überschwemmungen gekommen.

apa/dpa

stol