Und zwar aus Cagnó, einer kleinen Ortschaft rund 36,5 Kilometer nordnordwestlich von Trient, gelegen am oberen Nonsberg auf 663 Metern Seehöhe, oberhalb der Santa-Giustina-Talsperre.<BR /><BR />Alex Prettis Urgroßvater Joseph Pretti wurde dort 1896 geboren – damals noch als österreichischer Staatsbürger – und emigrierte Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA, wo er sich in Bessemer im Bundesstaat Michigan niederließ. Dort lernte er auch seine Frau Maria „Mary“ Pedri kennen, die ebenfalls aus einer Trentiner Familie stammte. Über die Herkunft der Familie berichtete die Tageszeitung Il T Quotidiano Autonomo del Trentino Alto Adige Südtirol unter Berufung auf den Auswanderungshistoriker James Caola.<BR /><BR /><BR />Alex Pretti wurde am Samstag bei einer ICE-Razzia in Minneapolis auf offener Straße erschossen. <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/erneut-schuesse-von-ice-beamten-in-minnesota-cnn-ein-toter" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a> Die Behörden sprechen von Notwehr, doch veröffentlichte Videoaufnahmen nähren Zweifel an dieser Darstellung. Laut den Bildern wurde der unbewaffnete Krankenpfleger von mehreren Schüssen getroffen, als er bereits am Boden lag.<BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1266711_image" /></div> <BR /><BR />Der Tod Prettis hat in Minneapolis erneut Proteste gegen die harte Abschiebepolitik der US-Regierung ausgelöst. Seine Eltern werfen den Einsatzkräften vor, ihren Sohn ohne rechtfertigenden Grund getötet zu haben.