Laut Kinderarzt Nils Bergmann stärkt dies die Mutter-Kind-Beziehung und beeinflusst das spätere Verhalten.Im Zuge der Studie sind 16 Babys überwacht worden. Den Ergebnissen zufolge waren die Herzen der Neugeborenen, die in Kinderbetten schliefen, dreimal so stressanfällig wie die der Babys im Bett der Mutter. Bergmanns Rat steht im Gegensatz zur Befürchtung einiger Experten, dass ein geteiltes Bett das Risiko für plötzlichen Kindstod erhöhen könnte. "Wenn Babys ersticken und einen plötzlichen Kindstod erleiden, so liegt dies mit Sicherheit nicht an der Präsenz der Mutter", verteidigt Bergmann seine Sicht der Dinge."Dies kann in der Regel auf andere Gründe wie giftige Gase, Zigaretten, Alkohol zu große Kopfkissen sowie gefährliche Spielsachen zurückgeführt werden", ergänzt der Kinderarzt. Wenn die Kinder in den ersten Lebensjahren alleine schlafen, so erschwert dies die Mutter-Kind-Bindung. Im Kinderbett konnten nur sechs der 16 Babys störungsfrei durchschlafen, während sich die Schlafqualität insgesamt verschlechterte.stol