Die 26-jährige Wanderin aus Bergamo war gegen 13 Uhr gemeinsam mit einem 21-jährigen Begleiter auf dem „Sentiero degli Austriaci“ unterwegs. Auf etwa 2.900 Metern Höhe, kurz unterhalb des Torrione d’Albiolo, sprang plötzlich ein Steinbock aus einer Höhle her. Wie die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ berichtet, rammte das Tier offenbar die Frau.<BR /><BR /> Die Frau stürzte daraufhin rund 20 Meter über einen Hang unterhalb des Pfades hinab. Dabei zog sie sich Verletzungen an Bauch und Knöchel zu. Ihr Begleiter blieb unverletzt und schlug sofort Alarm.<BR /><BR />Der Bergrettungsdienst von Vermiglio rückte umgehend aus. Drei Bergretter sowie ein medizinisches Team versorgten die verletzte Frau vor Ort, bevor sie mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus von Cles geflogen wurde. Ihr Begleiter wurde von den Einsatzkräften zu seinem Auto am Tonalepass begleitet und konnte selbstständig heimkehren.<h3> Schwerer Zwischenfall mit Kuh in Nordtirol</h3>Glimpflicher kam die junge Italienerin im Vergleich zu einer 64-jährigen Wanderin davon, die nur wenige Stunden zuvor in Nordtirol von einer Kuh attackiert worden war. Die Frau war mit ihrem Mann (59) nahe dem Finstertal-Stausee in Kühtai unterwegs, als sie auf eine Kuh mit ihrem Kalb stießen. Beim Versuch, an den Tieren vorbeizugehen, ging die Kuh offenbar auf die Frau los und versetzte ihr einen heftigen Kopfstoß.<BR /><BR />Die 64-Jährige stürzte rund zehn Meter tief über eine felsige Böschung ab. Sie erlitt unter anderem schwere Kopfverletzungen und wurde in kritischem Zustand per Notarzthubschrauber ins Spital nach Innsbruck geflogen.