Beim Absturz eines privaten Hubschraubers in der Veltliner Gemeinde Lanzada ist am Donnerstag eine Person ums Leben gekommen. Drei weitere Insassen – der Pilot und zwei Arbeiter – überlebten mit leichten Verletzungen. <h3> Leichnam später entdeckt </h3> Zunächst waren die Rettungskräfte von nur drei Personen an Bord ausgegangen; erst bei einer späteren Luftinspektion wurde der Leichnam eines vierten Passagiers entdeckt. Bei dem Opfer handelt es sich um den 29-jährigen Thomas Ledesma aus Valmadrera (Provinz Lecco). Zu den Verletzten zählt Maurizio Folini (60), ein für zahlreiche Rettungsaktionen bekannter Pilot, der unter anderem bei Einsätzen im Himalaya-Gebiet beteiligt war.<BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1246227_image" /></div> <BR />Der Hubschrauber war zu einer Erkundungsmission gestartet, um die Folgen des Erdrutsches im Tal Valmalenco vom 11. November aus der Luft zu beurteilen. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1246230_image" /></div> <BR /><BR />Der Erdrutsch hatte die Straße Tornadri-Franscia schwer beschädigt; die Sicherungsarbeiten dauern an. Damals war auch ein großer Felsblock auf ein Fußballfeld gestürzt, das zu diesem Zeitpunkt leer war. Das Todesopfer war ein Mitarbeiter eines der Unternehmen, die mit den Sicherungsmaßnahmen betraut sind. <h3> Rotor könnte Felsvorsprung touchiert haben </h3> Der Alarm wurde gegen 8.35 Uhr ausgelöst, nachdem der Hubschrauber im schwer zugänglichen Gebiet von Le Prese abgestürzt war. Das Fluggerät wurde vollständig zerstört. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Rotor an einem Felsvorsprung hängen geblieben sein. Aus Ermittlerkreisen heißt es jedoch, auch ein technischer Defekt oder ein Triebwerksausfall werde nicht ausgeschlossen. Die Untersuchungen dauern an.<BR /><BR />Im Einsatz waren mehrere Teams der Feuerwehr von Sondrio und Chiesa Valmalenco, die Carabinieri, ein Rettungshubschrauber des regionalen Dienstes Areu 118 sowie die Berg- und Höhlenrettung.