Der Bahnhof Sterzing-Pfitsch ist schon seit Längerem immer wieder Schauplatz von Vandalenakten: Besonders auf die WCs haben es die Täter abgesehen: Armaturen wurden herausgerissen, die Abflüsse verstopft, Toilettendeckel demoliert, die Spülkästen und Seifenspender von der Wand gerissen. <h3> Ständiges Reparieren mittlerweile aufgegeben</h3> Aber auch der Wartesaal ist vor Vandalenakten nicht gefeit: Die Wände sind über und über mit Kritzeleien bedeckt, Türgriffe wurden abgerissen. „Auch die Tür zum Wartesaal wurde schon einmal aus der Verankerung gerissen“, berichtet Bürgermeister Stefan Gufler. <BR /><BR /><BR /><BR />Während die Schäden anfangs noch alle repariert wurden, hat man dies aufgrund der wiederholten Taten mittlerweile aufgegeben. „Die ständigen Reparaturen haben hohe Spesen verursacht, sodass wir uns mittlerweile darauf beschränken, nur mehr die dringendsten Dinge instand zu setzen“, erklärt er.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="861134_image" /></div> <BR />Die Carabinieri und die Ortspolizei seien informiert, die Taten seien auch angezeigt worden. Wer die Täter sind, die am Bahnhof ihrer blinden Zerstörungswut feien Lauf lassen, ist unbekannt.<h3> Videoüberwachung auch bei Recyclinghöfen</h3>Die Gemeindeverwaltung hofft nun, dass die Installation von Videoüberwachungskameras dafür sorgen wird, dass der Vandalismus am Bahnhof aufhört. „Die Verordnung, die dafür nötig ist, wurde schon ausgearbeitet und liegt derzeit beim Regierungskommissariat“, teilt der Bürgermeister mit. <BR /><BR />Derzeit gebe es nur im Schalterbereich eine Videoüberwachung, die von der RFI veranlasst wurde und auf die die Gemeinde auch keinen Zugriff hat. <BR /><BR />Laut Gufler ist zudem angedacht, auch an den Recyclinghöfen in Wiesen und in der Mühlgasse Überwachungskameras anzubringen. Sie könnten helfen, Müllsünder auszuforschen. <h3> Kameras zur Erfassung der Autokennzeichen am Ortseingang</h3>Die Gemeinde will sich auch am geplanten Programm der Bezirksgemeinschaft beteiligen, mit dem Kameras zur Kennzeichen-Erkennung an den Dorfeinfahrten und -ausfahrten installiert werden sollen. „Sollte das Projekt auf Bezirksebene nicht zustande kommen, wollen wir es autonom umsetzen“, sagt Gufler.<BR /><BR />Gallery #DText/86-58110473 not found<BR />