Besonders betroffen seien laut der italienischen Tageszeitung „Alto Adige“ die Bereiche rund um die Eingänge zwischen den Hausnummern 16 und 18. Dort sei unter anderem eine Garagentür beschädigt worden, die laut dem Wohnbauinstitut repariert werden soll. „Es ist ein ständiges Hin und Her: sie zerstören, wir zahlen – und verlieren unsere Ruhe“, klagt ein Bewohner.<BR /><BR />Neben dem Vandalismus berichten die Anwohner auch von zunehmender Verschmutzung. Im Innenhof liegen Müllsäcke, zerbrochene Flaschen, Sperrmüll und sogar ein alter Kühlschrank. „Vor lauter Müll komme nicht einmal mehr zu meiner Mülltonne“, schildert eine Bewohnerin. Der Kühlschrank sei zeitweise sogar dazu verwendet worden, einen Zugang zu blockieren. Auch eine liegen gelassene Matratze sorgt für Ärger.<h3> Wenn das Sicherheitsgefühl schwindet</h3>Die Situation habe laut der Bewohner inzwischen auch Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl. Mehrere Mieter sprechen von beobachtetem Drogenkonsum und -handel in der Umgebung der Wohnblöcke. Als Reaktion versuchen einige Bewohner bereits selbst, ihre Wohnungen besser zu schützen: mit höheren Zäunen, angefragten Videokameras oder zusätzlichen Gittern an den Eingängen. „Die beste Lösung wäre ein geschlossenes Tor, damit nachts endlich Ruhe einkehrt“, so ein Anwohner.<BR /><BR />Von Seiten des Wohnbauinstitutes heißt es, es handle sich um „komplexe und schwer zu verwaltende Wohnanlagen mit vielen Durchgängen und Schnittstellen“. Präsidentin Francesca Tosolini räumt die Probleme ein: Vandalismus sei eine bekannte Herausforderung, auf die man „im kürzest möglichen Zeitraum“ reagiere. Es gebe tägliche Berichte eines Sicherheitsdienstes sowie eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei, die die betroffenen Zonen stärker kontrollieren solle. Zusätzlich seien auch soziale Projekte aktiv, um Jugendliche vor Ort einzubinden und Alternativen zu bieten.