Sonntag, 08. Oktober 2017

Vater bricht in Bank ein, Sohn wartet vor der Tür

Ein Mann ist in Köln um 1.30 Uhr in eine Bank eingebrochen, während sein 11-jähriges Kind und seine Frau draußen warteten. Das teilte die Polizei mit.

Während Frau und Sohn Schmiere standen, hat sich ein 32-jähriger Mann in Köln Zutritt zu einer Bank verschafft. Er wurde festgenommen.
Während Frau und Sohn Schmiere standen, hat sich ein 32-jähriger Mann in Köln Zutritt zu einer Bank verschafft. Er wurde festgenommen. - Foto: © shutterstock

Der Gestank von heißem Metall machte in der Nacht auf Sonntag einen Zeugen aufmerksam. Er sah, dass jemand Schmiere stand und wählte den Notruf. Die Beamten rückten mit einem Diensthund an und nahmen den polizeibekannten 32-Jährigen fest.

Er hatte ein vergittertes Kellerfenster der Bank aufgeschnitten und versucht, einen Tresor mit einem Winkelschleifer zu öffnen. Vor dem Gebäude trafen die anrückenden Polizisten die 27 Jahre alte Ehefrau des Täters und den 11-jährigen Sohn des Paares an. Sie erzählte, mit ihrem Mann verabredet zu sein, gab sich aber ansonsten völlig ahnungslos.

Auf dem Handy des 11-Jährigen fanden die Polizisten allerdings eine recht eindeutige Nachricht des Mann in der Bank: Er könne wegen eines Hundes nicht aus dem Loch krabbeln.

Der Vater sollte einem Haftrichter vorgeführt werden. Auf die Mutter kommt laut Polizei ein Strafverfahren zu. Und: „Das Jugendamt wird über nächtlichen Aktivitäten der Familie in Kenntnis gesetzt.“

apa/dpa 

stol