Der Kommandant der vatikanischen Gendarmerie, Domenico Giani, erklärte in einer Presseaussendung, dass Gabriele während seiner 53-tägigen Untersuchungshaft ab dem 23. Mai stets menschlich behandelt worden sei.In Gabrieles Zelle sei das Licht aus Sicherheitsgründen nie ausgedreht worden, um Selbstverletzungen des Angeklagten vorzubeugen. Gabriele selber habe um Licht in den Nachtstunden gebeten.Dem Sträfling sei eine Augenmaske geliefert worden, damit er trotz des Lichts schlafen könne. Es sei unbestreitbar, dass Gabriele menschlich behandelt worden sei, auch weil er das Personal der Gendarmerie gut kannte. Sollten sich Gabrieles Vorwürfe als unbegründet erweisen, drohe ihm eine Klage, hieß es in Gianis Presseaussendung.Der vatikanische Pressesprecher Pater Federico Lombardi versicherte, dass Gabrieles Haftbedingungen „sehr menschlich“ gewesen seien.Auch die kleinste Zelle, in der Gabriele die Untersuchungshaft verbracht hatte, entspreche internationalen Standards. Während seiner Haft sei Gabriele ärztliche und spirituelle Betreuung gesichert worden.Außerdem habe er Besuche von den Familienangehörigen und den Rechtsanwälten erhalten. Der vatikanischen Staatsanwalt Nicola Picardi leitete eine Untersuchung der Haftbedingungen Gabrieles in die Wege.apa/dpa