Montag, 01. August 2016

Venedig: Mann mit Machete am Bahnhof gestoppt

Vor knapp 2 Wochen hat ein Mann in einem Zug nahe Würzburg mehrere Reisende mit einer Axt attackiert und schwer verletzt. Als die Sicherheitsbeamten am Wochenende einen Mann samt Machete am Bahnhof von Venedig stellen, ist die Aufregung deshalb groß. Doch auch am Tag nach der Festnahme bleibt der Vorfall undurchsichtig.

Angespannte Stimmung im Touristenparadies: Der Macheten-Vorfall hat Venedig am Wochenende in Aufregung versetzt.
Angespannte Stimmung im Touristenparadies: Der Macheten-Vorfall hat Venedig am Wochenende in Aufregung versetzt.

Gleich mehrere italienische Medien berichten am Montag von dem Vorfall in Venedig: Bereits am Samstag soll der Mann – ein 49-jähriger Türke – den Sicherheitskräften aufgefallen sein. Als er dann am frühen Sonntagmorgen mit weiteren Türken am Bahnhof in Kontakt trat, schnappten die Beamten zu.

2 Männer konnten sogleich gefasst werden: der bereits genannte 49-Jährige und ein 24-Jähriger. Im Rucksack des Älteren stellte die Polizei eine Machete und Steine sicher. Zudem sei die Aufenhaltsgenehmigung, die der Mann bei sich trug, eigentlich auf eine andere Person ausgestellt worden, schreiben italienische Medien.

Der Mann wurde festgenommen. Erst vor 2 Wochen war ein 17-Jähriger mit einer Axt auf Zugpassagiere in einem Regionalzug in Unterfranken losgegangen und hatte dabei vier Menschen schwer verletzt. 

Einem Bericht des „Corriere della Sera“ zufolge wurden auch die weiteren Verdächtigen ausfindig gemacht – allerdings schon bald wieder frei gelassen. Es soll sich bei ihnen um junge Menschen handeln, die sich für Studienzwecke in Italien aufhalten. „Il Messagero“ und „Il Giornale“ schreiben indessen davon, dass die Türken bei ihrem Treffen am Bahnhof „nach Mekka gebetet“ hätten.  

stol

stol