Freitag, 05. Mai 2017

Venedig sagt Kebab und Fast Food den Kampf an

Im Kampf um mehr Ordnung startet Venedig einen Feldzug gegen Kebab, Fast-Food-Restaurants, und Pizzerien.

Zur Eleganz der Hafenstadt passen laut Bürgermeister Brugnaro Pasta und Fisch, also Traditionsgerichte.
Zur Eleganz der Hafenstadt passen laut Bürgermeister Brugnaro Pasta und Fisch, also Traditionsgerichte. - Foto: © shutterstock

Der Gemeinderat der Lagunenstadt hat ein Verbot für die Eröffnung neuer Lokale dieser Art erlassen. Damit sollen der starken Liberalisierung bei Lokalneueröffnungen in den vergangenen Jahren Schranken gesetzt werden.

Der Mitte-Rechts-Bürgermeister Luigi Brugnaro will unter anderem die Zahl der von asiatischen Migranten betriebenen Lebensmittelgeschäfte einschränken, die rund um die Uhr Alkohol verkaufen.

Auch andere italienische Städte schließen sich an 

Venedig ist nicht die einzige italienische Stadt, die Fast Food zurückdrängt. Die toskanische Stadt Lucca hat die Eröffnung von Ethno-Lokalen im mittelalterlichen Zentrum untersagt, um „die gastronomische Tradition und die architektonischen Eigenschaften“ des Stadtkerns zu bewahren.

Auch Fast-Food-Lokale und Sex Shops dürfen nicht mehr eröffnet werden. Florenz hat ebenfalls Schranken gegen die zunehmende Zahl von Kebab- und Fast-Food-Restaurants sowie von Geschäften mit billigen Souvenirs, Minimarkets und Internet-Points gesetzt.

apa

stol