Der Landwirtschaftsverband Coldiretti Veneto betonte, dass zwar Eier für die Bedürfnisse Italiens vorhanden seien, nicht aber für den Export. Der Verband erklärte sich bereit, den USA sein Knowhow im Umgang mit der Vogelgrippe zur Verfügung zu stellen. <BR /><BR />„Was Italien zu bieten hat, ist eine bewährte Praxis, die es der Viehwirtschaft ermöglicht, trotz der 56 Ausbrüche der Vogelgrippe in dieser Saison nicht zusammenzubrechen. Vorbeugung, ständige Überwachung und rechtzeitiges Eingreifen sind unerlässlich, um einen strategischen Sektor zu erhalten und mögliche Risiken zu verringern“, sagte Cristina Zen, Bio-Züchterin von Coldiretti.<h3> Andere Regelung als in den USA</h3>Der Umgang mit den Eiern ist in Italien anders geregelt als in den USA. In den USA ist es gesetzlich verboten, Eier im Supermarkt zu verkaufen, die nicht gründlich mit Warmwasser und geruchloser Seife gewaschen wurden und keimfrei sind. <BR /><BR />In Italien ist es anders herum: Hier sind gewaschene Eier zum Verkauf verboten. Beim Waschvorgang geht die natürliche Schutzschicht des Eies, die Cuticula, verloren. Sie verhindert, dass Bakterien und Salmonellen ins Innere gelangen. Ist der Schutz einmal abgewaschen, müssen die Eier kühl lagern, damit sie frisch und haltbar bleiben. Aus diesem Grund werden Eier in den USA im Kühlregal verkauft, während italienische Supermärkte die Eier selbst im Hochsommer bei Zimmertemperatur lagern können.