Nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Festnahme des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro vor gut einer Woche hatte Leo – der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri – zur Achtung der Souveränität des Landes und zum Schutz der Bevölkerung aufgerufen. Er erklärte zudem, mit großer Besorgnis die Entwicklungen in dem lateinamerikanischen Land zu verfolgen.<h3> Vatikan vermittelt offenbar hinter den Kulissen</h3>Der Vatikan vermittelt offenbar seit Wochen hinter den Kulissen<BR />für einen unblutigen Machtübergang. Laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung „Il Messaggero“ von Samstag telefonierten der amerikanische Außenminister Marco Rubio und Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin Mitte der Woche wegen humanitärer Fragen in dem Karibikstaat miteinander. Dabei ging es mutmaßlich auch um das Schicksal politischer Gefangener. Am Freitag wurden zwei Italiener freigelassen. Dabei handelt es sich um den Entwicklungshelfer Alberto Trentini und um den Unternehmer Mario Burlò.<h3> Friedensnobelpreisträgerin lobt Trump</h3>Machado, die in Venezuela als Hoffnungsträgerin gilt, hat US-Präsident Donald Trump für sein international umstrittenes Vorgehen in ihrer Heimat gelobt. Trump hatte sich nach der Gefangennahme von Maduro skeptisch über die Eignung der Oppositionsführerin als Nachfolgerin von Maduro geäußert. Vor wenigen Tagen hatte er jedoch auch ein mögliches Treffen mit Machado in dieser Woche angedeutet. Im US-Fernsehen sagte er am Freitag, er habe gehört, dass Machado nächste Woche irgendwann kommen werde.