Für Ärger sorgen vor allem die Umstände der Maßnahme, wie die Tageszeitung „Alto Adige“ berichtet. Anwohner und Geschäftsleute kritisieren, dass die Beschilderung schlecht sichtbar bzw. ungünstig platziert gewesen sei. Viele hätten das Halteverbot daher nicht rechtzeitig erkennen können.<BR /><BR />„Die Beschilderung war völlig unzureichend und schlecht positioniert“, heißt es von Seiten eines Lokalbetreibers. Zudem wird bemängelt, dass es keine zusätzliche Warnung über Lautsprecher gegeben habe, wie sie in der Vergangenheit teilweise eingesetzt worden sei.<BR /><BR />Nach Angaben von Betroffenen waren zahlreiche Fahrzeuge unwissentlich abgestellt worden. In einer einzigen Nacht seien „circa zwanzig Fahrzeuge“ entfernt worden, darunter auch viele im Bereich der Dreiheiligenkirche.<h3> „Fast 300 Euro für etwas mehr als einen Kilometer Transport“</h3>Besonders deutlich fällt die Kritik auch bei den Kosten für die Abschleppung aus. Viele Betroffene sprechen von einer unverhältnismäßigen Belastung:<BR /><BR />Zusätzliche Fragen wirft aus Sicht der Anwohner der Ablauf im Zusammenhang mit laufenden Bauarbeiten auf. Laut dem Kalender des zuständigen Dienstleisters SEAB sollte in Straßen mit Sanierungsarbeiten eigentlich keine Straßenreinigung stattfinden – genau dies sei hier jedoch geschehen.<BR /><BR />Die Stadtpolizei unter Leitung von Fabrizio Piras verteidigt das Vorgehen. Es handle sich um eine übliche Maßnahme im Rahmen der Straßenverkehrsordnung. Wenn abgeschleppt worden sei, sei alles korrekt abgelaufen, so Piras.