Montag, 19. April 2021

Veranstaltungsreihe: „Gemeinsam gegen Hass und Hetze in Internet“

Die Silvius-Magnago-Akademie setzt in den kommenden Wochen einen wichtigen Themenschwerpunkt zu Phänomenen, die nicht nur im Widerspruch zum demokratischen Grundverständnis stehen, sondern sehr oft auch einen Straftatbestand darstellen: Hassrede (hate speech) und Falschmeldungen (fake news).

Die Veranstaltungsreihe „Gemeinsam gegen Hass und Hetze in Internet“ setzt einen entschiedenen Schritt gegen Hassrede  und Falschmeldungen im Internet.
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Die Veranstaltungsreihe „Gemeinsam gegen Hass und Hetze in Internet“ setzt einen entschiedenen Schritt gegen Hassrede und Falschmeldungen im Internet. - Foto: © Shutterstock / shutterstock
„Im Internet wird respektlos beschimpft, beleidigt, bedroht und manipuliert. Die Grenzen sind schon weit überschritten. Und betroffen sind schon lange nicht mehr nur Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen. Sachliches Argumentieren, Diskutieren und Debattieren – das alles wird leider immer mehr in Frage gestellt“, erklärt die Akademie in einer Aussendung.

„Gemeinsam gegen Hass und Hetze in Internet“: So lautet das Motto einer Veranstaltungsreihe mit verschiedenen flankierenden Maßnahmen, zu deren Online-Auftakt die Silvius-Magnago-Akademie am 21. April mit Beginn um 19 Uhr lädt.

Bei diesem wird der Kommunikationspsychologe Markus Appel von der Universität Würzburg erklären, weshalb sich Desinformation zunehmend verbreitet und wer für „fake news“ empfänglich ist.

Markus Ferber und Maximilian Rückert werden von den Erfahrungen der Hanns-Seidel-Stiftung aus München berichten, die Fehlentwicklungen wie „hate speech“ schon seit längerer Zeit den Kampf angesagt hat. Auch verschiedene Betroffene aus Südtirol werden zu Wort kommen.

Bei der Auftaktveranstaltung des Themenschwerpunktes, der von der Hanns-Seidel-Stiftung unterstützt wird, stellt die Silvius-Magnago-Akademie auch das weitere Programm der Reihe vor.

Hier geht es zur Anmeldung zur Online-Veranstaltung.

stol

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