Die Cunfinböden (Plans de Cunfin), wie das Gebiet zwischen Monte Pana (Gemeinde St. Christina) und Saltria (Gemeinde Kastelruth) am Fuße der Langkofel-Gruppe heißt, sind ein noch recht unberührtes Stück Land, in einem sonst überlaufenen Gröden.<BR /><BR />Das Gebiet ist Heimat von vielen sensiblen Pflanzen- und Tierarten, unter anderem von einigen seltenen und europaweit streng geschützten Spechtarten und Käuzen. Hier entspringt zudem das Trinkwasser von St. Ulrich. Im Sommer kommen Familien in dieses Erholungsgebiet gerne zum Wandern her.<h3> Mit der Ruhe bald vorbei?</h3>Durch das Gebiet führen nur einige Wanderwege und eine Forststraße, die Saltria und Monte Pana verbindet. Im Winter fahren auf der Verbindungsstraße mehrmals am Tag Busse, die vor allem von Skifahrern genutzt werden. Sonst ist es ruhig.<BR /><BR />Mit der Ruhe könnte es aber bald vorbei sein, befürchtet die Präsidentin der Bürgerinitiative „Nosc Cunfin“, Heidi Stuffer, die sich für die Unterschutzstellung des Gebiets starkmacht. Es gibt nämlich ein Projekt für eine Umlaufbahn, die durch die Cunfinböden führen soll. „Die Cunfinböden sind in Gefahr“, sagt Stuffer. <BR /><BR /><i>In den kommenden Tagen und Wochen werden mehrere Artikel zu dem Thema auf STOL erscheinen. In der nächsten Folge geht es um die Frage: Wer treibt das Projekt voran?</i>