<BR /><BR />Ende vergangener Woche hatten die Carabinieri in den frühen Morgenstunden eine Razzia durchgeführt, um in einer der letzten Phasen der Operation „Flavus“ einen Drogenring zu zerschlagen. <BR /><BR />Zur Erklärung: „Flavus“ bedeutet im Lateinischen „blond“ oder „gelb“ – der Name der Operation spielt auf die gelben Säcke an, die vom Drogenring offenbar zum Verpacken des Rauschgifts für den Verkauf auf dem Schwarzmarkt in Südtirol verwendet worden sein sollen. <BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1101726_image" /></div> <BR /><BR />Die Ermittlungen aufgenommen hatten die Behörden bereits im vergangenen Mai, nachdem mehrere Meldungen über einen florierenden Kokainhandel im Eisacktal eingegangen waren. <h3> Kunden im Eisack-, Villnöß- und Pustertal sowie Sterzing mit Kokain versorgt</h3>Laut Ermittlungsergebnissen sollen 4 tunesische Staatsbürger ohne Aufenthaltsgenehmigung von Vahrn aus nicht nur Kunden aus Brixen, Vahrn und Umgebung, sondern auch aus dem Eisack-, Villnöß- und Pustertal sowie aus Sterzing mit Kokain versorgt haben. <BR /><BR />Der Verkauf des Rauschgifts erfolgte laut Ermittlungen dann meistens am selben öffentlichen Parkplatz in Vahrn. <h3> 55 Gramm Kokain, Verpackungsmaterial und Präzisionswaage entdeckt </h3>Bei der Durchsuchung der mutmaßlichen Drogenzentrale in Vahrn entdeckten die Ermittler eine Präzisionswaage und 55 Gramm Kokain, das bereits in mehreren kleineren Dosen verpackt war und somit zum Verkauf bestimmt gewesen sein könnte.<BR /><BR />In der Folge verhafteten die Carabinieri einen Tunesier wegen Drogenbesitz mit Verkaufsabsicht, während 3 weiteren Tunesiern Aufenthaltsverbote auferlegt wurden. <BR /><BR />Alle 4 mutmaßlichen Mitglieder der kriminellen Organisation wurden darüber hinaus angezeigt, weil sie keine gültige Aufenthaltsgenehmigung vorweisen konnten.