Die Fahndung nach möglichen weiteren Tatverdächtigen dauerte aber noch an. „Stand jetzt suchen wir mehrere Tatverdächtige“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Jetzt haben wir zwei, die was wissen, was wir nicht wissen.“ <BR /><BR />Die Verdächtigen würden natürlich befragt: „Die Frage ist, ob die was sagen.“ Wo und unter welchen Umständen die beiden mutmaßlichen Täter festgenommen wurden, wollte man „aus ermittlungstaktischen Gründen“ zunächst nicht bekanntgeben. Zuvor waren die Täter im Raum Mittenwald in Bayern mit ihrem Auto verunfallt und hatten daraufhin zu Fuß die Flucht ergriffen.<BR /><BR /><BR /><BR />Die Flucht der mutmaßlichen Einbrecher über die Grenze hatte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zu einem groß angelegten Polizeieinsatz mit zahlreichen Streifen und einem Hubschrauber geführt. Am Grenzübergang zwischen Scharnitz und Mittenwald stand zudem die Sondereinheit Cobra im Einsatz. „Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist nicht auszuschließen, dass die bisher unbekannten Täter bewaffnet sind. Die Polizei warnt davor, Anhalter mitzunehmen oder verdächtige Personen selbst anzusprechen“, verlautete die bayerische Exekutive.<BR /><BR />Nach dem Einbruch hatte sich gegen 5.40 Uhr eine Zeugin bei der Tiroler Polizei gemeldet. Unmittelbar darauf wurde eine Tatbereichsfahndung mit zahlreichen Streifen ausgelöst. Auf der Seefelder Straße (B177) im Bereich des Zirler Berg habe dann eine Polizeistreife das verdächtige Auto bemerkt, woraufhin die Verfolgung aufgenommen wurde. Bei Mittenwald verlor die Streife laut Tiroler Exekutive dann den Sichtkontakt mit dem Fluchtfahrzeug.<BR /><BR />Aufgrund des Einsatzes kam es übrigens auch zu Einschränkungen im Bahnverkehr. So gab es eine Sperre zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Diese wurde aber gegen Mittag wieder aufgehoben.