Mittwoch, 09. Januar 2019

Verdächtige Päckchen in Konsulaten in Australien

Bei mehreren ausländischen Vertretungen in der australischen Hauptstadt Canberra sowie in der Millionen-Metropole Melbourne sind Päckchen mit verdächtigem Material eingegangen. Dies bestätigte die australische Polizei am Mittwoch. Nach Medienberichten ist in Melbourne auch das deutsche Konsulat betroffen. Eine Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. In Canberra waren mehrere Botschaften das Ziel.

Die Polizei ermittelt.
Die Polizei ermittelt. - Foto: © shutterstock

Nach ersten Angaben der Behörden des Bundesstaates Victoria wurden allein in Melbourne insgesamt zehn Fälle gemeldet. Die Lage sei „unter Kontrolle“, hieß es. Die Polizei erklärte, die Päckchen würden untersucht. Einzelheiten nannten die Behörden nicht. Der Hintergrund war zunächst unklar.

Nach örtlichen Medienberichten wurden in Melbourne mindestens fünf diplomatische Missionen geschlossen. Demnach sind auch die Konsulate der USA, Indiens und Südkoreas betroffen. Auf den Päckchen sollen in englischer Sprache Warnungen wie „Asbest“ und „Ziehen Sie eine Maske auf“ stehen. Auch dafür gab es keine Bestätigung.

In Melbourne haben zahlreiche Staaten Konsulate. Die Botschaften haben ihren Sitz in Canberra.

dpa

stol