Mittwoch, 12. Dezember 2018

Verdächtiger widerruft Teilgeständnis im Mordfall Peggy

Der Tatverdächtige im Mordfall Peggy hat sein Teilgeständnis in dem Mordfall widerrufen.

Peggy war 2001 verschwunden. - Foto: APA (dpa/Symbolbild)
Peggy war 2001 verschwunden. - Foto: APA (dpa/Symbolbild)

Nach Angaben seines Anwalts zog der 41-Jährige es zurück, wie der Bayerische Rundfunk am Mittwoch berichtete. Vor drei Monaten hatte der Deutsche in einer Vernehmung zugegeben, die tote Neunjährige im Mai 2001 mit seinem Auto in den Wald gebracht zu haben. Er bestritt jedoch, das Mädchen getötet zu haben.

Die Polizei habe seinen Mandanten bei der Vernehmung im September stark unter Druck gesetzt, sagte der Anwalt dem Sender. „Er wollte irgendwann nur noch aus dieser Situation heraus und hat deshalb dann einfach das gesagt, was man von ihm hören wollte.”

Etwa 15 Jahre nach dem Tod von Peggy hatte ein Pilzsammler das Skelett in einem Wald bei Rodacherbrunn im Saale-Orla-Kreis - knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort Lichtenberg im oberfränkischen Landkreis Hof entfernt - entdeckt.

apa/dpa

stol