Dienstag, 20. Februar 2018

Verfolgungsjagd in Bozen endet im Krankenhaus

Die Beamten der Staatspolizei von Bozen haben in der Nacht auf Dienstag einen polizeibekannten 20-Jährigen verhaftet und 2 Minderjährige angezeigt.

Die Polizisten verfolgten die 3 Jugendlichen in der Nacht auf Dienstag.
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Die Polizisten verfolgten die 3 Jugendlichen in der Nacht auf Dienstag.

Die Polizei hatte den Hinweis erhalten, dass 3 Jugendliche mit Taschenlampen um ein Fahrzeug am Etschufer nahe Sigmundskron lungerten. Später stellte sich heraus, dass das Fahrzeug gestohlen war.

Im Auto befand sich ein 20-Jähriger, der der Polizei bereits wegen Diebstahl, Hehlerei, Waffen- und Drogenbesitz bekannt war. Als er die Polizisten bemerkte, ließ er eine weitere Person ins Auto einsteigen und versuchte, einen Beamten umzufahren, um der Kontrolle zu entkommen. Der Polizist konnte sich retten, mit einem Polizeiauto wurde die Flucht der Verdächtigen abrupt gestoppt. Die beiden Insassen des gestohlenen Fahrzeugs stiegen aus und flohen in verschiedene Richtungen.

Ein hinzugerufener Einsatzwagen konnte einen dritten 17-Jährigen stoppen. Auch dieser zeigte sich gewalttätig, die Beamten erlitten bei der Begegnung Verletzungen.

Beamte in Erster Hilfe versorgt - Dort fanden sie die Geflohenen

Bei einer medizinischen Versorgung der Polizisten in der Ersten Hilfe des Bozner Krankenhauses wurden sie auf einen schlammbedeckten Jugendlichen aufmerksam, der sein Gesicht in den Händen verbarg. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen der beiden Geflohenen handelte.

Der zweite Flüchtige wurde schließlich in einem Badezimmer des Krankenhauses ausfindig gemacht. Dieser stritt zunächst alles ab und weigerte sich, sich von den Polizisten abführen zu lassen. Als er merkte, dass sein Widerstand zwecklos war, begann er, auf die Beamten einzuschlagen.

Daraufhin wurde der 20-Jährige wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt verhaftet und ins Bozner Gefängnis gebracht. Die beiden Minderjährigen wurden wegen Hehlerei und Widerstand gegen eine Amtsperson angezeigt und zu ihren Eltern gebracht.

stol

stol