Montag, 17. August 2020

Verhängnisvoller (T-)Ritt: Frau und Pferd verletzen sich in Kitzbühler Alpen

Auf einem Wanderweg Richtung „Neue Bamberger Hütte“ in den Kitzbühler Alpen hat sich am Montag eine 43-jährige deutsche Staatsbürgerin beim „Pferdetrekking“ verletzt, als ihr Pferd wegen eines falschen Trittes unter einer Holzbrücke stecken blieb.

Das Pferd musste mittels Stahlseilzug aus seiner äußerst misslichen Lage befreit werden.
Das Pferd musste mittels Stahlseilzug aus seiner äußerst misslichen Lage befreit werden. - Foto: © ZOOM.TIROL / ZOOM.TIROL
Die Frau war gegen 9.45 Uhr als Teil einer „Pferdetrekkinggruppe“ auf dem Weg zur Hütte, als ihr 18-jähriger Wallach, den sie am Zaumzeug führte, im Bereich einer schmalen Holzbrücke darüber hinaus geriet, das Gleichgewicht verlor und unter die Brücke stürzte. Dort blieb das Tier stecken.

Das Pferd konnte sich zunächst weder selbst befreien, noch von seinen Begleitern geborgen werden. Beim Versuch das panische Tier zu bändigen, wurde die deutsche Frau verletzt. Sie wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungswagen ins Bezirkskrankenhaus Kufstein gebracht.

Um das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien, musste es vom Tierarzt an Ort und Stelle sediert werden und konnte schließlich von der Freiwilligen Feuerwehr Kelchsau, gemeinsam mit der Polizei, mittels Stahlseilzug geborgen werden. Das Pferd blieb, nach ersten Erkenntnissen, bis auf ein paar Abschürfungen weitgehend unverletzt.

stol/aj

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