Auf einer Fläche von zwei Hektar hat Graf Franz Pfeil hier etwas Besonderes geschaffen. Er nennt es ein „Gesamtkunstwerk“ – mit den Bereichen Garten, Wein, Gastronomie, Baukultur und Meditation.Der Labyrinthgarten ist das Herzstück dieses Mikrokosmos. „Er ist eine lebende Installation“, sagt Pfeil.Hier tritt man nicht nur in ein Labyrinth ein, es gibt gleich deren drei: ein Heckenlabyrinth, ein Bodenlabyrinth und einen Irrgarten in Form eines Rebenlabyrinths. Den Labyrinthgarten beim Kränzelhof entdeckt man alleine. Man erhält eine Einführung, jedoch keine Führung. Der Besucher wählt seinen Weg selbst.Bäume und Sträucher wurden mit Bedacht ausgewählt: „Jede Pflanze hat ihre eigene Atmosphäre“, sagt Pfeil. „Der Besucher kann sich von der Stimmung verzaubern lassen.“Im August 2006 wurde der Labyrinthgarten beim Ansitz Kränzel eröffnet. Seither hat er sich ständig verändert.Immer wieder werden neue Pflanzen gesetzt. Der Garten zeigt viel Kunst im Freien: Skulpturen, die die zentralen Themen des Lebens in den Mittelpunkt stellen wie Geburt, Tod und Leiden.Wer mehr über „Erlebnis Kränzel“ wissen möchte, kann sich im Web informieren. Öffnungszeiten: täglich von 9.30 Uhr bis 19 Uhr, bis 4. November.hof/D