Donnerstag, 08. Januar 2015

Verirrtes Kind zu Eltern zurückgebracht

Es ist der Schrecken aller Eltern und ein Albtraum für Kinder: So hat im Skigebiet von Alta Badia ein neunjähriger Bub seine Eltern verloren und irrte orientierungslos die Pisten entlang, bis die Carabinieri zum Retter in der Not wurden.

Nach langer Suche konnte der Bub zurück zu seinen Eltern. Foto: Carabinieri
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Nach langer Suche konnte der Bub zurück zu seinen Eltern. Foto: Carabinieri

Ereignet hat sich der Vorfall am Mittwochnachmittag, als der Pistendienst der Carabinieri einen orientierungslosen Jungen ohne Begleitung aufgriffen. Im Skigebiet selbst konnten dessen Eltern nicht ausfindig gemacht werden, daher brachte man das erschöpfte und verstörte Kind in die Carabinieri-Kaserne, um es zu beruhigen und versorgen.

Lange konnten die Eltern nicht ausfindig gemacht werden, da sie sich nicht im Gebiet von Arabba befanden. Schlussendlich wurde der Bub aber seinen glücklichen Eltern übergeben werden.

Verstärkte Kontrollen

Im Rahmen von verstärkten Kontrollen an zwei Tagen, bei denen die Carabinieri an 91 Standorten im Land 501 Personen und 408 Fahrzeuge unter die Lupe nahmen, wurden zwei Personen angezeigt.

Einem Brixner wurde der Führerschein abgenommen, da er im alkoholisierten Zustand mit seinem Pkw in Vahrn unterwegs war.

Zudem mussten die Carabinieri ausrücken, weil ein Mann in der Brixner Dantestraße in einem öffentlichen Bus randalierte. Der 31-Jährige mit marokkanischen Wurzeln und ohne festen Wohnsitz trat gegen die Tür des fahrenden Busses und verlangte auszusteigen. Der Mann wurde wegen Störung des öffentlichen Dienstes angezeigt.

stol/ker

stol