Seit Jänner dieses Jahres wurden an der Mautstelle Sterzing insgesamt rund zehn Millionen Fahrzeuge gezählt. Sprich: „Stand November wurde im Vergleich zu 2024 ein Rückgang von drei Prozent verzeichnet“, sagt A22-Präsident Hartmann Reichhalter. <BR /><h3> Verkehrsaufkommen bei Mautstelle Sterzing deutlich stärker gesunken</h3>Auf der Strecke von Sterzing bis Salurn ist die Situation ähnlich: Auch dort gibt es in diesem Jahr bisher ein Minus von 0,4 Prozent im Gesamtverkehr. Das bedeutet, dass das Verkehrsaufkommen bei der Mautstelle Sterzing deutlich stärker gesunken ist als jenes auf den restlichen Abschnitten der Brennerautobahn.<BR /><BR />Die Gründe für den Verkehrsrückgang könne man laut A22-Präsident Hartmann Reichhalter nicht mit Sicherheit sagen. Das reduzierte Gästeaufkommen in Italien könnte aber eine tragende Rolle spielen: „Am Gardasee gab es im Sommer beispielsweise ein zweistelliges Minus im Tourismus“, erklärt er.<h3> Bei Schwerverkehr Anstieg von 1,8 Prozent</h3>Anders sieht die Bilanz beim Schwerverkehr aus: dort wurde ein Anstieg von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Warum der Gesamtverkehr dennoch im Rückgang ist, lässt sich leicht erklären: „Der Schwerverkehr macht landesweit lediglich 17 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens aus. Deshalb fällt er nicht so schwer ins Gewicht“, weiß Reichhalter.<BR /><BR /> Beim Schwerverkehr liege die Prognose für den Rest des Jahres bei etwa 2,4 Millionen. Damit wäre die Zahl ähnlich hoch wie bereits im vergangenen Jahr. „Das Aufkommen des Schwerverkehrs wird vermutlich auch weiterhin steigen“, weiß A22-Präsident Hartmann Reichhalter.