Freitag, 29. März 2019

Verkehrskollaps auf MeBo und in Bozen

Für ein totales Verkehrschaos hat am Freitag der Start der Sanierungsarbeiten auf der MeBo gesorgt. Auf der Eisackuferstraße in Bozen kamen die Autofahrer ab dem frühen Abend nicht mehr weiter. Und auf der MeBo fuhren viele Autofahrer bei Terlan sogar rückwärts die Einfahrt wieder hinauf, um die Schnellstraße verlassen zu können.

Viel Geduld brauchten die Autofahrer am Freitagabend in Bozen-Süd und längs der MeBo.
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Viel Geduld brauchten die Autofahrer am Freitagabend in Bozen-Süd und längs der MeBo. - Foto: © D

Begonnen wurde am Freitag mit der Sanierung des 2,7 Kilometer langen Abschnitts auf der MeBo-Nordspur zwischen Sigmundskroner Tunnel bis gut einen Kilometer nach der Ausfahrt Eppan. Die Nordspur musste deshalb auf einer Länge von 5,3 Kilometern gesperrt und der gesamte Verkehr auf die Südspur umgeleitet werden. 

Wie Karin Unterhofer von der Landesverkehrsmeldezentrale am Freitagabend auf Anfrage  mitteilte, bereitete vor allem der Verkehr von Bozen (Eisackuferstraße) hinauf auf die MeBo-Einfahrt in Richtung Meran Probleme. „Alles steht auf der Eisackuferstraße“, hieß es noch um kurz vor 20 Uhr. 

Erschwerend kam hinzu, dass es auch in Terlan auf der Landesstraße eine Baustelle gibt. Wer von Bozen nach Meran über die Drususallee fahren wollte, steckte dann bei Klaus fest. Die Verkehrsmeldezentrale riet den Autofahrern, über Unterrain/Pillhof die Weinstraße entlang nach Meran zu fahren. 

Ab Montag, 1. April, um 6 Uhr morgens soll man die Nordspur inklusive Ein- und Ausfahrt Eppan wieder befahren können.

stol/hof

stol