Mit 22 Ja-Stimmen bei 33 anwesenden Räten stimmten auch einige Oppositionspolitiker dafür, darunter auch Sabine Kiem vom Team K. Die Grünen übten Kritik.<BR /><BR />Zum besseren Verständnis: Der Nachhaltige städtischer Mobilitätsplan (NSMP) ist ein Strategieplan für die nächsten 10 Jahre. Ohne einen Strategieplan, der zertifiziert Verbesserungen für die Menschen bringen muss, gibt es auch gewisse EU-Gelder nicht mehr. <BR /><BR />„Der Allgemeine Städtischer Verkehrsplan (ASV) ist eine erste schrittweise Umsetzung des Strategieplans“, sagte Zeller eingangs. Zum NSMP waren 53 Gegenäußerungen eingegangen, „5 davon wurden angenommen und weitere 5 in Teilen“, so Zeller.<h3> Einwände kommen von den Grünen</h3>Einwände gegen den NSMP kamen von den Grünen. Olivia Kieser bemängelte die „politische Schwerpunktsetzung. Der Plan enthält teilweise sehr gute Ansätze, aber es fehlen Maßnahmen für eine echte Verkehrswende. Insgesamt wird zu sehr geschaut, das Shoppingflair in der Stadt zu erhöhen, als dass eine wirkliche Verlagerung vom Pkw auf Rad, Bus und Fußgänger stattfindet“, meinte Kieser. <BR /><BR />Die Grünen sprachen sich auch gegen eine Reduzierung der Busse um 500 Fahrten im Rennweg aus. Der Lärm am Rennweg sei von den Motorrädern gemacht, meinte Johannes Ortner. Und Kritik gab es von den Grünen auch wegen eines fehlenden Verkehrskonzeptes rund ums Krankenhaus. <h3> Zeller: „Der Rennweg gehört entlastet“</h3>„Ich kann gewisse Kritikpunkte nicht nachvollziehen“, sagte Zeller. Denn in Obermais seien mit Öffnung der Nordwestumfahrung sehr wohl Straßenumgestaltung und Verkehrsreduzierung vorgesehen. „Was den Rennweg angeht, geht es uns nicht ums Shoppingflair, sondern um Anrainer und Schüler. Wir können mit der Anzahl der Busse – über 900 täglich – so nicht weitermachen. Der Rennweg gehört entlastet“, so Zeller. <BR /><BR />Und was das Mobilitätskonzept am Spital anbelange, setzten sich alle Bürgermeister ein, dass vom Sanitätsbetrieb – wie in Bozen – ein Mobilitätskonzept erstellt werde. „Wir wissen, dass die Situation dort kritisch ist für alle. Hier ist der Sanitätsbetrieb gefragt“, so Zeller.