Auch wenn jeder Verkehrstote einer zu viel ist – in Südtirol ist deren Anzahl zumindest rückläufig. 32 Menschen haben hierzulande im Vorjahr auf den Straßen ihr Leben verloren – 11,1 Prozent weniger als noch 2023.<h3> Südtirol: Im Schnitt ein Verkehrstoter alle elf Tage</h3>2024 wurden auch weniger Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr verletzt: Im Vorjahr waren es 2.241 Personen, im Jahr 2023 noch 2.310. Für Christian Carli erklärt sich dies durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/weniger-tote-auf-suedtirols-strassen-zu-beklagen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr dazu lesen Sie hier</a>).<h3> Trentino: Ein Todesopfer alle zehn Tage</h3>Im Trentino hingegen kamen 2024 laut der italienischen Tageszeitung „L'Adige“ 38 Menschen auf den Straßen ums Leben – im Durchschnitt ein Todesopfer alle zehn Tage. Trotz Investitionen in Kreisverkehre, Radwege und intelligente Ampelsysteme stagniert die Verkehrssicherheit. Seit 2010 ist die Zahl der Todesopfer auf den Trentiner Straßen zwar um mehr als ein Drittel gesunken, doch seit einigen Jahren liegt sie konstant um die 40.<BR /><BR />Besonders betroffen sind weiterhin Fußgänger und Radfahrer. Gefährliche Übergänge, fehlende Gehsteige und überhöhte Geschwindigkeiten bleiben strukturelle Schwachstellen. Das EU-Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 zu halbieren, liegt laut der Tageszeitung noch in weiter Ferne.