Mittwoch, 26. Dezember 2018

Verkeilt und vollgelaufen: Kölner Partyschiff sinkt im Winterquartier

Ein 63 Meter langes Partyschiff ist in Köln am Christtag in seinem Winterquartier gesunken. Nach ersten Untersuchungen der Feuerwehr hatte sich das Schiff wohl bei steigendem Rheinwasser im Hafen Niehl unter der Oberkante der Kaimauer verklemmt. Dadurch konnte Wasser in das Schiff eindringen.

Die Feuerwehr musste zusehen, wie das Partyschiff innerhalb weniger Minuten auf Grund lief.
Die Feuerwehr musste zusehen, wie das Partyschiff innerhalb weniger Minuten auf Grund lief. - Foto: © APA/DPA

Als die Feuerwehr eintraf, war es bereits teilweise vollgelaufen und hatte erhebliche Schräglage. Die Rettungskräfte konnten nach eigener Aussage nach dem Freiziehen nur noch zusehen, wie das Schiff innerhalb kurzer Zeit auf Grund des sechs Meter tiefen Hafenbeckens sank. Nur Oberdeck und Steuerhaus ragten danach noch aus dem Wasser.

Das Passagierschiff lag zum Überwintern vertäut im Hafen zwischen Köln und Leverkusen. Nach Angaben der Polizei Duisburg konnten die beiden Besatzungsmitglieder, die noch an Bord waren, das sinkende Schiff rechtzeitig verlassen. Wann das Schiff wieder gehoben werden soll, konnte die Feuerwehr in Köln am Mittwoch nicht sagen.

dpa

stol