Dienstag, 13. August 2019

Vermisste Mutter und Tochter: Blutspur erhärtet Verdacht gegen Mann

Einen Monat nach dem Verschwinden einer Frau und ihrer Tochter aus München erhärtet sich der Tatverdacht gegen den Ehemann und Stiefvater.

- Foto: Polizei München/Infografik/ad
- Foto: Polizei München/Infografik/ad

Eine Schmutzfangmatte und ein Teppich aus der Wohnung der Familie mit Blutspuren der beiden Opfer seien in einem Münchner Wald gefunden worden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Von der 41 Jahre alten Mutter und ihrer 16 Jahre alten Tochter fehlt seit dem 13. Juli jede Spur. Laut einer Vermisstenanzeige des inzwischen verdächtigen Stiefvaters sollen sie die gemeinsame Wohnung im Stadtteil Ramersdorf verlassen haben, um in einem Einkaufscenter shoppen zu gehen. Ob sie dort jemals ankamen und ob sie sich überhaupt jemals auf den Weg dorthin machten, ist unklar. 

Der 44-jährige neue Ehemann der Frau sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

Die Beamten gehen davon aus, dass der Deutsch-Russe zuerst seine Frau erschlug und dann die Tochter tötete, um die Tat zu verschleiern.

stol

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